Um verstehen zu können, was Besetzungen überhaupt sind und wie diese zustande kommen können, sollte man sich erst einmal mit dem Thema auseinander setzten, dass nach dem Tod nicht alles vorbei ist.  

Wo kommen wir her, was machen wir hier, wo gehen wir hin…. 

Unser Ursprung liegt in der göttlichen Energie reinen Bewusstseins. Alles ist Gott. Wir sind hier her gekommen, um diverse Erfahrungen zu machen und diese in das göttliche Bewusstsein einfließen zu lassen. Nach dem Tod kehren wir in eine Art Zustand des reinen Bewusstseins zurück, bis wir uns entschließen, reif für die nächste Erfahrung zu sein. Auf unserem Weg zu unserem Ursprung sollten wir an unseren Erfahrungen wachsen. Leider ist das sehr oft nicht der Fall. Weiterhin sollten wir verstehen, dass unser Körper nicht unser Sein darstellt. Unser Körper ist nur die Hülle, das Haus unserer Seele, ein Fortbewegungsmittel, wie ein Auto, ein Gefäß, in welchem die Seele zu Hause ist, für die Zeit dieses Lebens auf dieser Erde. Mit dem Tod ist also nicht alles zu Ende wie einige glauben.  

Jedoch mangelt es zunehmender an Aufklärung, was wirklich nach dem Tod des Körpers kommt. Viele Menschen sind der Meinung, dass an diesem Punkt alles endet. Daher gehen viele Seelen nicht dort hin, wo sie eigentlich hingehen sollten, nachdem ihre Seele von dem leiblichen Körper getrennt wurde – ins Licht. Viele Seelen kommen mit dem Tod des Körpers einfach nicht klar, irren nun ziellos in einer Art Zwischenebene herum und hängen sich notgedrungen an andere Lebewesen, meistens andere Menschen und verfolgen diese zunächst als eine Art Schatten.  

Und hier kommt die Aura ins Spiel.  

Nun werden sich Einige fragen, was eigentlich eine Aura ist. Die Aura ist der Energiekörper, welcher unseren physischen Körper umgibt. Diese Aura schwingt in einer bestimmten Schwingungsebene. Je gesünder, zufriedener der Mensch ist, je mehr er in seinem inneren Sein ist, desto höherschwingender ist dessen Aura. Eine sehr hoch schwingende Aura birgt normalerweise einen gewissen Schutz gegen Besetzungen. 

Durch Fehlverhalten wie Hass, Wut, Neid, Eifersucht, Unzufriedenheit oder anderer Missstände wird die Schwingungsebene der Aura herabgesetzt. Dies kann aber auch geschehen durch Dinge, die unser Bewusstsein einschränken, wie z.B. Alkohol, Drogen, Medikamente, Narkosen usw. und ebenfalls nicht zu vergessen, die Manipulationen denen wir tagtäglich ausgesetzt sind. Aber auch Anbindungen an Systeme machen den Weg für Besetzungen frei.    

Prinzipiell kann gesagt werden, je niedriger die Schwingungsebene einer Aura, umso anfälliger ist dieser Mensch für Besetzungen. Man geht sozusagen mit diesen niederen Wesen wie z.B. erdgebundene Seelen oder anderen niederschwingenden Wesen in Resonanz. Meist bleibt es dann nicht nur bei der Besetzung eines Geistwesens, denn durch die erste Besetzung wird der Weg für weitere niederschwingende Wesen freigemacht. Ist ein Mensch einmal von Fremdenergien geplagt, entfernt er sich meist von seiner Selbstfindung und seinem höheren Sein. Die eigenen Ziele werden meist nicht mehr zielstrebig verfolgt, da man sich diesen plötzlich nicht mehr bewusst ist. Wie auch, schließlich ist ja die Besetzung bestrebt, die eigenen Ziele zu verwirklichen.  

Besetzungen können sich folgendermaßen äußern: man tut Dinge, die man früher nie getan hat, man kann sich oft an geschehene oder geäußerte Dinge nicht erinnern, man tut irgendetwas und ärgert sich danach ständig über sich selbst, dass man es getan hat. Oftmals äußert sich eine Besetzung auch in einer plötzlich auftretenden Gemütsschwankung, sozusagen von 0 auf 100. Problematisch ist dies, da der Betroffene von diesem Geschehen meist gar nichts mitbekommt und somit dieses Problem auch nicht erkennt, geschweige in Angriff nehmen könnte. Da dieses Thema schulmedizinisch nicht existent ist, ergeht dahingehend auch keine ausreichende und sinnvolle Behandlung. Nicht selten werden die Betroffenen, sofern das Problem bemerkt wird, einfach mit Medikamenten ruhig gestellt bis hin zur Endstation – Psychiatrie.   

Geübte aurasichtige Menschen können diese Schatten, welche von Fremdenergien, von Besetzungen durch andere Wesenheiten hervorgerufen werden, erkennen. Diese gilt es aufzulösen und sich von diesen zu befreien. Eine vernünftige Aurapflege ist unerlässlich für einen starken Schutz gegen solche schattenhaften Begegnungen. Schafft man es, durch eine vernünftige Aurapflege die Schwingung dieser anzuheben, können diese Schattenbilder nicht mehr in Resonanz mit einem treten, da sie eine niedere Schwingung haben. Sie können somit also nicht anhaften und sich nicht manifestieren. Die prallen sozusagen an uns ab.  

Hierzu gehört ebenso, sich von keinerlei Systemen anbinden zu lassen. An Systemen angebunden zu sein, bedeutet sich in ein Netzwerk integrieren zu lassen und somit auch anderen Wesenheiten zur Verfügung zu stehen. Auch wenn dies manchmal unter dem Deckmantel von Liebe und Heilung geschieht. Diese Worte werden sicher auf viele Kritiker stoßen, doch bedenken Sie – die universelle heilende Kraft steht JEDEM uneingeschränkt zur Verfügung und das ohne jegliche Anbindung! Wir kommen allein… und wir gehen wieder allein…. Warum also sollte hier eine Anbindung an verschiedene Systeme vorgesehen sein. Sein eigener Herr zu sein, seine eigenen persönlichen Erfahrungen in dieser Inkarnation zu machen, das sollte das große Ziel sein. Wer schützt uns vor Verblendung? Wer schützt uns vor dem Wolf im Schafspelz? Das können wir nur selbst tun, indem wir alles, aber auch alles vermeiden, was zu einer solchen Manipulation führen könnte. Der einzige Schutz – der Schutz vor Außen!

Steffi Stange