Spirituelle Reisen - Die Palmblattbibliotheken in Indien

Wolfgang Künzel in der Palmblattbibliothek in NatarajapuramEines der faszinierendsten Phänomene auf diesem Erdball sind die zwölf indischen Palmblattbibliotheken. Der Überlieferung nach wurden vor über 3000 Jahren für jeden Menschen, der jemals dort vor Ort erscheint, ein Palmblatt geschrieben mit dessen Vergangenheit, jetziger Situation und der Zukunft bis zum Tod. Die Palmblätter werden alle paar hundert Jahre abgeschrieben um die Informationen vor dem Zerfall zu retten. 

Für Westeuropäer ohne Erfahrung ist es ziemlich schwierig dorthin zu gelangen und vorher einen Termin für ein sogenanntes "Nadi-Reading" zu vereinbaren. Aus diesem Grund empfehlen wir den deutschen Spezialisten für die indischen Palmblattbibliotheken, Thomas Ritter.

Nadi-Reader in der Palmblattbibliothek NatarajapuramWolfgang Künzel hat im November 2007 die Reise nach Chennai (Madras), Indien angetreten und zwei Palmblattbibliotheken besucht. Die Reise war sehr faszinierend, doch können wir keine konkrete Empfehlung aussprechen. Es geht darum, dass derjenige, der fragt, Antworten bekommt. Diese Antworten müssen jedoch nicht unbedingt im Sinne des Fragers sein. Es gehört doch eine gehörige Portion Selbstvertrauen dazu. Auch sollte man bei Privatreisen ohne Führung unbedingt exzellente Kenntnisse der englischen Sprachen haben, da man sonst möglicherweise große Sprachprobleme bekommen kann. Im Januar 2008 wurde in der Zeitschrift "Welt der Esoterik" ein Reisebericht abgedruckt. Für Wolfgang Künzel war die Reise und der Besuch der Palmblattbibliotheken eine große Erfahrung, die er nicht missen möchte. Fakt ist: Es gibt in Indien tatsächlich derartige Bibliotheken und die Nadi-Reader haben Informationen, die sie unmöglich mittels den "üblichen" Techniken der Mentalmagier erfahren konnten.

Die indischen Palmblattbibliotheken – Ein Reisebericht

 

Copyright 2008 by Alexander Cain

 

Dubai Airport Duty Free ZoneAls ich vor ca. 10 Jahren zum ersten Mal von den sogenannten „Palmblattbibliotheken“ in Süd-Indien erfuhr, war für mich klar, dass ich eines Tages persönlich dort erscheinen würde. Verschiedene Berichte, unter anderem die von Thomas Ritter, faszinierten mich derart, dass ich mich im November 2007 tatsächlich auf den Weg nach Indien machte, um dem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Gibt es tatsächlich Palmblätter, auf denen persönliche Begebenheiten aus Vergangenheit und Zukunft aufgeschrieben sind? Die Legende berichtet von Maharishis (Erleuchtete), die vor mehren tausend Jahren die Schicksale von zigtausend Menschen einzeln auf Palmblätter aufgeschrieben haben. Heute sind es die „Nadi-Reader“, die es beherrschen das passende Palmblatt herauszusuchen und die alte indische Sprache in das moderne Tamil zu übersetzen. Wie sie sehen, schreibe ich in der Mehrzahl. Es gibt demnach mehrere dieser Palmblattbibliotheken in Indien. Um der Problematik „Wo finde ich die Palmblattbibliotheken“ und weiteren nicht vorhersehbaren Dingen aus dem Weg zu gehen, setzte ich mich daher mit dem Buchautor und Reiseleiter Thomas Ritter in Verbindung, um mich entgegen meiner sonstigen Gepflogenheiten einer Reisegruppe anzuschließen. Nun, um nicht ganz meine Individualität zu verlieren, buchte ich zumindest meinen Flug nach Indien selbst. Ab dem Flughafen München gab es die Möglichkeiten mit „Air France“ oder der arabischen Fluglinie „Emirates“ zu fliegen. Ich entschied mich für den Flug, der mir eine Pause in Dubai bescherte und kann das jedem nur empfehlen. Allein der Service an Bord ist es wert und man hat bei ca. 60% der Gesamtflugdauer von ca. 10 ½ Stunden einen angenehmen Aufenthalt in einem extrem ansprechenden Flughafen mit exzellenter Duty-Free Zone.

Tempel des Palmblattlesers in NatarajapuramAm Zielflughafen in Chennai (ehem. Madras), stellte ich ganz schnell fest, dass ich hier in einer anderen Welt angekommen war, die mit Europa kaum zu vergleichen ist. Aufgrund meiner Erfahrungen mit Fernreisen habe ich es persönlich nicht als Kulturschock empfunden, ich kann mir jedoch gut vorstellen, dass es anderen Reisenden mit weniger Erfahrung sehr wohl so geht. Kaum angekommen in der 7-Millionen-Metropole in Süd-Indien, musste ich feststellen, dass das Abenteuer schon beginnt. Aufgrund eines Missverständnisses (das dem Reiseveranstalter jedoch nicht anzulasten ist) und der Tatsache, dass ich den hintersten Platz im Flugzeug hatte und somit auch letzter den Flughafen verließ, sah ich gerade noch, wie ca. 5m vor mir der Fahrer meines Transferbuses mit zwei anderen Personen (eine davon war nicht angemeldet und er war der Meinung seine zwei Schützlinge eingesammelt zu haben) in der Menschenmenge verschwand. Da stand ich nun mit meinem Talent, alleine und fern der Heimat, vollbepackt und ohne Fahrer. Das wäre nun noch nicht so schlimm gewesen, wenn ich die Adresse des gebuchten Hotels gehabt hätte. Diese fehlte jedoch ebenso wie ein funktionierendes Mobilfunknetz. Zumindest konnte ich über das Mobiltelefon kein deutsches Mobiltelefon in Indien anrufen und in der deutschen Agentur war am Samstag um 05:00 Uhr MEZ natürlich auch niemand zu erreichen. Mein Dilemma schien sich schnellstens herumzusprechen und so hatte ich auch sogleich zwei freundliche Inder „am Hals“, die mir unbedingt, natürlich gegen entsprechende Bezahlung, helfen wollten. Fahrt von Chennai nach MahabalipuramDa mir, wie ich nach ein paar Stunden am Flughafen bei 30 Grad Celsius im Schatten feststellte, nicht viel anderes übrig blieb, nahm ich das Angebot wahr, mich nach Mahabilpuram zu fahren, wo zumindest das gebuchte Hotel sein sollte, wie ich durch die Unterlagen herausfand. Mit einer Motor-Riksha (eine Art überdachtes Moped auf drei Rädern) ca. 70 km durch Chennai bis Mahabalipuram war ein Erlebnis der besonderen Art. Vorbei an Müllbergen, im unglaublichen Smog der Großstadt zur Rush-Hour, vorbei an Herden von heiligen Kühen auf einer mittelmäßig ausgebauten Straße, war ich nach knapp zwei Stunden am Ziel, das heißt zumindest am Zielort angelangt. Meine beiden indischen Freunde halfen mir tatsächlich, ein Hotel zu finden, dass für einen Westeuropäer angenehmen Standard bot und glücklicherweise kannte ein Hotelangestellter auch die indische Reiseagentur, mit der Thomas Ritter kooperiert. So war ich dann tatsächlich nach ca. 24 Stunden Reisedauer (inkl. Wartezeiten an den Flughäfen) ab München im richtigen Hotel bei der Reisegruppe eingetroffen. Nach dem, was ich zunächst von Indien gesehen hatte, war die 5 Sterne-Oase mit exzellentem Service, direkt am Meer, extrem angenehm. Das auch dieses Hotel vom großen Tsunami 2004 betroffen war, konnte man nicht mehr erkennen. Hier lernte ich neben Thomas Ritter persönlich auch den Rest der Gruppe von 12 Personen und eine vorherige Gruppe, die auf dem Rückweg nach Deutschland war, kennen. Erste Gespräche waren hochinteressant, ließen jedoch noch keine größeren Rückschlüsse zu. Zumindest, so fand ich, waren die Leute recht angetan von dem Erlebten. Der zweite Tag meiner Reise hatte noch nichts mit den Palmblattbibliotheken an sich zu tun, dafür erhielten wir eine Führung zu den archäologischen Denkmälern und Tempeln von Mahabalipuram.

Wolfgang Künzel in der Palmblattbibliothek mit Übersetzer "Mike"Hier stellte ich fest, dass Indien weitaus mehr zu bieten hat und das ich mit Thomas Ritter einen exzellenten Reiseleiter mit einem hervorragenden Fachwissen über die indische Kultur gefunden hatte. Die nächsten beiden Tage waren dann für die erste Palmblattbibliothek bestimmt. Da es natürlich zeitaufwändig ist und für jeden Teilnehmer genügend Zeit eingeplant wurde, wurden pro Tag jeweils 6 Personen angemeldet. Ich war für den zweiten Tag eingeplant und die Spannung stieg. Als es endlich soweit war und ich mit zwei anderen Mitgliedern der Gruppe vom Hotel abgeholt wurde, bewaffnet mit Ton, Bild und Videoaufzeichnungsgeräten, kam ich mir vor wie vor dem ersten Tandemsprung: „Jetzt ist es also soweit...“. Ein Traum, der vor zehn Jahren begann, wurde Wirklichkeit. Wir fuhren ca. 60 km mit dem Auto durch kleine indische Dörfer bis wir Natarajapuram und den dortigen Palmblattleser erreichten. Äußerst unspektakulär, ein gemauertes kleines Häuschen, in dem die Lesung stattfand, ein eigener kleiner selbstgebauter Tempel für magische Rituale und nebenan die schlichte Hütte der Familie, die uns trotz schier unüberwindlicher Sprachprobleme freundlich mit indischem Tee und Kaffee bewirtete. Die Lesungen der beiden Teilnehmer vor mir dauerten insgesamt ca. 2 ¾ Stunden und den Gesichtern entnahm ich, dass sie einiges zu verarbeiten hatten. Fragen wollte ich nicht, da es sich bei den Lesungen doch um sehr persönliche Aussagen handelt. Endlich kam ich an die Reihe. Den indischen Gepflogenheiten entsprechend, werden die Schuhe vor dem Haus abgestellt. Ich betrat den Raum, in dem sich neben mir noch der Palmblattleser, ein indischer Astrologe, der als Übersetzer (Tamil-Englisch) fungierte und Thomas Ritter befanden. Thomas bot mir an, die Lesung auf Deutsch zu übersetzen, was ich dankend annahm.

Ausblick vom 5* Hotel GRT Temple Bay in MahabalipuramIch baute meine Technik, bestehend aus Videokamera und digitalem Tonaufzeichnungsgerät auf und setzte mich. Das Erste, was ich ganz extrem wahrnahm, war eine unglaubliche Energie in dem Raum, die ich zunächst von den Füßen aufwärts und später auch intensiv in den Händen und Armen spürte. Es fühlte sich an, wie ein Strom, der durch den ganzen Körper fließt, ganz ähnlich meinen Empfindungen an starken Kraftorten. Sodann wurde ich aufgefordert meinen vollen Namen und mein Geburtsdatum aufzuschreiben. Nach einer kurzen Berechnung (so kam es mir vor) hielt der Nadi-Astrologe mein Palmblatt in der Hand und begann mit einer Art Sprechgesang. Mir wurde übersetzt, dass nun die für mich zuständigen Götter für den Segen dieser Lesung gebeten werden und danach die eigentliche Lesung beginnt. Auch diese Lesung ist zunächst ein Sprechgesang, den der Nadi-Reader gleich darauf in eine aktuelle indische Sprache (hier Tamil) übersetzt. Die Übersetzung von Tamil in Englisch übernahm unser indischer Führer, der sich für uns den besser aussprechbaren Namen „Mike“ zugelegt hat. Die Lesung, sofern sie vollständig ist, besteht aus insgesamt 15 Kapiteln oder „Kandams“, die neben der aktuellen Situation die Vergangenheit, Einzelheiten über die Familie, frühere Leben und natürlich die Zukunft bis hin zum Tod und weitere Leben enthalten. Es begann mit ein einigen Aussagen, aus meiner früheren Situation, um zu eruieren, dass es auch tatsächlich das richtige Palmblatt ist. Bis auf Kleinigkeiten meine Vorfahren betreffend, die ich selbst nicht wusste und erst nachvollziehen muss, stimmte es definitiv überein. Es waren keine detaillierten Aussagen mit definitiven Datumsangaben, jedoch weiß ich ganz sicher, dass die getroffenen Aussagen auf keine andere Person unserer Gruppe zugetroffen hätten. Dazu waren sie doch viel zu speziell.

Palmblattbibliothek in Chennai / Süd-IndienDa ich aufgrund meines Berufs, sie kennen mich ja sicher bereits durch meine regelmäßigen Beiträge zum Thema Hypnose, auch mit den Techniken der Mentalmagier auseinandersetze, die mit genauer Beobachtungsgabe ebenfalls die erstaunlichsten Aussagen treffen können, achtete ich auch darauf. Man kann die Aussagen des Palmblattlesers jedoch keineswegs damit vergleichen. Bevor ich zur ersten Lesung fuhr, wurden wir alle aufgefordert, Fragen aufzuschreiben, die uns wichtig erschienen. Als die Lesung der verschiedenen Kapitel nach ca. einer Stunde beendet war, waren auch die von mir notierten Fragen beantwortet, ohne das ich eine spezielle Frage gestellt hätte. Ich stellte das fest, als ich aufgefordert wurde, meine Fragen einzubringen. Ich war aufgrund der vielen treffenden Aussagen ein bisschen durcheinander. Man muss es erst einmal verarbeiten, was einem aus seinem Leben und der Zukunft berichtet wird. Trotzdem fielen mir noch Fragen ein betreffend anderer Personen aus meinem Umfeld, die nach Nennung von Namen und Geburtsdatum ebenfalls beantwortet wurden. Hoch beeindruckt und mit dem Wissen aufgrund der Aufzeichnungen alles noch einmal ansehen und -hören zu können, beließ ich die erste Lesung dabei. Die Frage nach der Bezahlung war auch schnell geklärt: Die Lesung war kostenlos! Wir gaben der Familie jedoch noch ein angemessenes Honorar als Spende. Auf dem Rückweg zum Hotel hatte ich noch Gelegenheit mit Thomas Ritter über den Tag zu sprechen. Interessant war für mich sein Aussage, dass er den gesamten Tag „Ameisen“ in den Füßen spürte. Da ich bis zu diesem Zeitpunkt nichts zu meinen Empfindungen extremer Energie gesagt hatte. Am Abend, als sich die gesamte Gruppe wieder zum Essen traf, war die Stimmung unterschiedlich. „Wer fragt, bekommt Antworten!“ sagte mir Thomas Ritter mit einem geheimnisvollen Lächeln, denn anscheinend hat nicht jeder Dinge über seine Zukunft erfahren, die zu Freudenausbrüchen führen.

Palmblattbibliothek in ChennaiSelbst die Skeptiker in der Gruppe waren einerseits überzeugt, wie gesagt hat jedoch anscheinend nicht jeder die erhoffte rosige Zukunft vor sich, zumindest dann nicht wenn es nach den indischen Palmblättern geht. Tags darauf trennten sich unsere Wege, da ich nicht die komplette Indienreise gebucht hatte und die Heimreise bereits früher antreten musste. Während die Gruppe um Thomas Ritter weiter in Richtung Norden reiste, unternahm ich mit einem einheimischen Fahrer in den darauf folgenden Tagen noch verschiedene Ausflüge z.B. in die heilige Stadt Kanchipuram und Pondicherry. An meinem Abreisetag erhielt ich noch eine weitere Möglichkeit einer Palmblattlesung in Chennai (Madras). Mit meinem Fahrer und einem anderen Übersetzer fuhren wir wieder in die Millionenmetropole. In einer für indische Verhältnisse sicher normalen Seitenstraße, die wir in Europa jedoch eher zu den Slums zählen würden, der East Mada Street, befindet sich ebenfalls ein erfahrener Palmblattleser. In einem kleinen, ebenfalls speziell für die Lesungen eingerichteten Raum nahm ich Platz. Hier wurde ich ebenfalls aufgefordert meinen Namen und mein Geburtsdatum aufzuschreiben. Außerdem sollte ich ganz schnell eine zweistellige Zahl sagen, die mir gerade einfällt. Ein Reptiloide in einem Tempel in KanchipuramDie Lesung selbst verlief dann ganz ähnlich. Nach dem Bitten um die Segnung für die Lesung wurden die einzelnen Kapitel im bekannten Sprechgesang vorgelesen und vom Palmblattleser in Tamil übersetzt. Mein Dolmetscher übersetzte für mich wieder in’s Englische. Angenehm empfand ich diesmal den nicht zu extremen Dialekt, den ich auf Anhieb wesentlich besser verstehen konnte und nicht zu oft nachfragen musste. Interessanterweise wurde zwar nicht eins zu eins das Selbe erzählt, im Wesentlichen erfuhr ich jedoch Tatsachen aus meine Vergangenheit, wenn auch andere Dinge, während sich die Prophezeiungen für meine Zukunft fast zu 100% deckten. Kleine Abweichungen sind jedoch möglicherweise auf Übersetzungsfehler zurückzuführen. Das die Übersetzung und zwar wortwörtlich sehr wichtig ist, erfuhr ich bei dieser Lesung ebenfalls. Zunächst dachte ich, ich könnte den Palmblattleser einer falschen Aussage überführen. Er beharrte jedoch darauf und nach kurzer Zeit entdeckte ich den Fehler bei mir selbst. Obwohl mein Englisch sicher nicht das Schlechteste ist und ich ganz gut in Übung war durch die letzten Tage, hatte ich selbst eine Kleinigkeit mit großer Wirkung falsch übersetzt. Die richtige Übersetzung beinhaltete dann auch die exakte Aussage, die ich absolut bestätigen konnte. In dieser Palmblattbibliothek erfuhr ich dann sogar das Jahr, in dem ich diese Welt verlassen werde. Nach meinem Todesdatum hatte ich in Natarajapuram nicht gefragt. Insgesamt war ich auch hier schwer beeindruckt und wenn die mir prophezeite Zukunft tatsächlich so eintritt, kann ich mich sicher auch nicht beschweren. Das werden jedoch erst die nächsten Jahre zeigen, in denen ich laut beiden Lesungen noch hochinteressante Erfahrungen machen werde. Meine Frage, ob man das Todesdatum beeinflussen könne, wurde mir dahingehend beantwortet, dass mein Ableben bereits mit dem Zeitpunkt der Geburt feststeht. Auch hier wurden, schier nebenbei, Aussagen getroffen, die in meinen Augen kein Mensch auch nur annähernd hätte erfinden können. Eine andere Frage konnte ich jedoch auch in Indien nicht beantworten: Sind es tatsächlich die Palmblätter, die diese Informationen angeblich gelesen aus der Akasha-Chronik, enthalten, oder ist es eine besondere spirituelle Begabung des Palmblattlesers? Die Erfahrung der beiden Lesungen lässt mich sehr stark zu ersterem tendieren. Mit Gewissheit kann ich es jedoch auch nach meiner Reise nicht sagen. Am Abend kam der Abschied von Indien. Eine faszinierende Kurzreise ging dem Ende zu. Ich wurde in der Nacht wieder abgeholt und zum Flughafen Chennai gebracht, wo ich wiederum neue Erfahrungen machte. Trotzdem es 01:00 Uhr früh war, waren unglaubliche Menschenmassen im Flughafengebäude unterwegs. Es lohnte sich daher, einige Stunden vor Abflug dort zu sein. 

Matramandir - IndienAufgrund von Unruhen in Nordindien waren auch hier besonders scharfe Sicherheitsvorkehrungen getroffen, die mir fast zum Verhängnis wurden. Aus Gewichtsgründen hatte ich eine schwere Bronzestatue im Handgepäck. Natürlich musste ich sofort öffnen und nur der Umstand, dass es sich um „Shiva“ (eine indische Gottheit) handelte, rettete mich vor Repressalien seitens des Zolls. Der Rückflug gestaltete sich mit Emirates wieder sehr angenehm. Ein weiterer Grund für die Auswahl dieser Fluggesellschaft war zudem noch die Möglichkeit eines kostenlosen Stopover‘s in Dubai, den ich mir nicht entgehen ließ und somit noch einen weiteren Höhepunkt hinzufügen konnte.

Zusammenfassend möchte ich die Reise nach Indien und zu den dortigen Palmblattbibliotheken als eine große Bewusstseinserweiterung bezeichnen und ich persönlich würde es jederzeit wiederholen. Trotzdem ist es sicher nicht für jeden Menschen geeignet. Ohne kompetente deutsche Reiseleitung sind sehr gute Englischkenntnisse notwendig, sowie Erfahrung mit anderen Kulturen und fernen Ländern. Jedoch sollte man auch im Rahmen einer Pauschalreise gut überlegen, ob man sein Schicksal tatsächlich erfahren möchte, oder ob es sich nicht besser lebt, wenn man mögliche negative Dinge nicht vorher erfährt. Ich denke hier auch an mögliche selbsterfüllende Prophezeiungen. Andererseits werden jedoch häufig auch Lösungsmöglichkeiten geboten oder Warnungen vor Krankheiten ausgesprochen, die bei rechtzeitiger Diagnose problemlos behandelt werden können. Ich will und werde daher keine Empfehlung aussprechen. Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl!
 


22.07.09: Inzwischen sind 20 Monate seit meinem Besuch vergangen. Es ist viel geschehen und ich war einige Male richtig entsetzt... So haben sich einige Dinge bewahrheitet, die ich in keiner Weise beeinflussen konnte. Es sind alles sehr private Dinge, die ich hier nicht näher ausführen möchte, ich freue mich jedoch auf die kommende Zeit, die sehr spannend wird, wenn es sich weiterhin bewahrheitet wie bisher.

29.06.2011: Wieder haben sich einige Vorhersagen bewahrheitet, aber einiges fehlt noch. Inzwischen ist jedoch die Richtung festgelegt und es sieht danach aus, als würde auch das stimmen. Ein paar Kleinigkeiten, die mir außerhalb der Lesung gesagt wurden, stimmten nicht. Was die Lesung betrifft, steht die Ampel jedoch auf grün!